„Gold und Silber lieb ich sehr, Platin noch viel lieber“ – Trauringe aus edlen Metallen

Es gibt Einkäufe, die sind nur notwendige Pflicht und werden beiläufig erledigt, aber einige sind kleine Höhepunkte im Leben. Ganz oben auf der Liste dieser „Da freu ich mich darauf“-Termine steht die Auswahl der Trauringe. Sie werden künftig Braut und Bräutigam auf Schritt und Tritt bei Tag und Nacht begleiten, deshalb müssen beide ein ganz dickes „Ja“ zu ihren Eheringen finden. Also heißt es vor dem Trauringe kaufen, sich ausführlich umzusehen, zu informieren und gemeinsam die vielen Variationen an Ringen kennenzulernen, aus denen man auswählen kann. Längst ist ein Trauring nicht mehr automatisch ein schmaler, gelbgoldener Ring, sondern wird aus unterschiedlichsten Materialien angefertigt. Aus welchem Metall ist Ihr Traum-Trauring?

Ringe aus Silber

Eher selten als Trauring zu finden ist Silberschmuck. Er war traditionell der typische Verlobungsring, nicht zuletzt, weil die Steigerung Silber – Gold auch die Steigerung der Beziehung symbolisieren sollte. Doch wer ein Fan von Silber ist, sollte ich davon nicht abhalten lassen und seinem eigenen Stil treu bleiben. Als 925er Silber oder auch als Legierung mit anderen Metallen wie Kupfer.

Der klassische Ehering: Gelbgold

Gemeinhin spricht man zwar nur von Goldringen, wenn die traditionellen goldenen Trauringe gemeint sind, doch aus reinem Gold sind sie wegen der Weichheit dieses Metalls sehr selten. Meist werden Goldlegierungen verwendet, in denen Kupfer, Silber oder Palladium zum Einsatz kommt. Die Höhe des Goldanteiles wird ausgedrückt durch die Zahl, die in den Ringen eingedruckt ist. 585er Gold enthält 58,5% reines Gold. Trauringe aus Gelbgold sind zwar immer noch der Klassiker, junge Paare greifen aber heutzutage immer häufiger zu Platin oder Palladium.

Edle Variante aus Weißgold

Die Anteile von Silber und Palladium verleihen den Weißgoldringen ihre helle Farbe. Doch das alleine würde sie immer noch nicht ganz weiß erscheinen lassen. Um das zu erreichen, werden Weißgoldringe rhodiniert, also in einem speziellen Verfahren mit Rhodium überzogen. Das gehört zu den Platin-Metallen. Im Laufe der Jahre nutzt sich diese helle Schicht dann ab und muss erneuert werden, wenn man weiterhin den weißen Glanz behalten möchte.

Platin ist hoch im Kurs bei Brautpaaren

Trauringe aus Platin werden oft als Könige unter den Ringen angesehen. Dieses Metall hat den Ruf, exklusiv zu sein und verfügt über eine ausgesprochen hohe Reinheit. Deshalb werden Platinringe gerne bei einer Metallallergie getragen. Nicht zuletzt wegen der klaren, reinweißen Farbe entscheiden sich viele junge Paare für Eheringe aus Platin bei Ringepapst.

Modernes Material für Eheringe: Palladium

Im Erscheinungsbild ähneln Palladiumringe denen aus Platin: Auch sie verfügen über diesen metallisch-weißen Glanz. Doch Palladium ist wesentlich leichter als Palladium und für viele Paare auch wegen des günstigeren Preises eine attraktive Alternative zu einem Trauring aus Platin.

 

Comments

  1. Andreas says:

    Silber wird tatsächlich bei Freundschaftsringen benutzt. Speziell bei Ringen, die beide Partner vor der Eheschließung tragen. Beim Verlobungsring als Ring für den Heiratsantrag oder als Ehering hat Silber einen Nachteil. Es ist deutlich weicher und läuft an.

    So machen im Prinzip 3 Metalle für hochwertige Trauringe Sinn: Platin, Gold und Palladium. Dabei ist Platin in der Legierung 950 das Non-Plus-Ultra. Wer über das Budget verfügt, bekommt mit Platin einen Ring höchster Qualität.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.