Trauringe von gestern bis heute: Symbole und Schmuck

Zwei ineinander verschlungene Ringe, die nur getrennt werden können, wenn einer von beiden zerstört wird, symbolisieren  auf vielen alten Gemälden Verbundenheit und Ewigkeit. Eheringe gibt es bereits seit Jahrtausenden in der Geschichte der Menschheit. Fingerringe gab es nachweislich bereits vor 21.000 Jahren. Die ältesten Fundstücke aus Mammutelfenbein stammen aus Tschechien. Sie waren Zierrat, Wert- und Tauschobjekte und Erkennungsmerkmale.
Eine alte Überlieferung aus Indien berichtet von einem Bräutigam, der seiner Frau einen goldenen Faden bei der Ehezeremonie um den Finger band und mit dem Liebesfaden Herz und Geist der beiden Partner vereinte. Die Kelten flochten einen Grasring. Archäologen haben auch Eheringe bei den Etruskern, Ägyptern und Phöniziern gefunden. Auch bei den Azteken spiegelte der Silberring das Feuer der Liebe wider. Bei den Römern und Griechen trugen jeweils nur die Ehefrauen einen Ehering, als Zeichen der Bindung und als Bestätigung der Mitgift.

Die Chronologie der Trauringe als Liebessymbol

Bereits ein Jahrhundert nach Christus gab es die ersten Verlobungsringe aus Eisen, 100 Jahre später wurden die ersten goldenen Verlobungsringe geschaffen. Den Ehering als christliches Zeichen findet man ungefähr im neunten Jahrhundert nach Christus. Papst Nikolaus erklärte ihn zum sakralen Symbol der Treue. Im 13. Jahrhundert nach Christus wurde der Tausch der Ringe am Altar zum festen Bestandteil der Eheschließung.
200 Jahre später wurde der Ehering oftmals durch einen oder mehrere Diamanten, als Garant für eine harmonische Ehe, aufgewertet. Der Doppelring aus zwei oder drei Bändern wurde als neue Eheringform 1600 nach Christus modern. Beim Schließen dieses Rings entstand das Symbol zweier Hände. 1900 nach Christus kam das Schlangensymbol, als Zeichen für die Ewigkeit, als Trauringdesign in Mode.

Weltweit gibt es das Symbol des Eherings

Romantik in der Antike erkennt man in einer Ringgravur mit der Inschrift „Pignus amoris habes“ oder „Du hast meiner Liebe Pfand“. Ging ein Partner auf eine lange und gefährliche Reise, dann wurden Ringe als Liebeszeichen ausgetauscht. Bei der Trauung im Judentum wird nur zur Zeremonie der Braut der Hochzeitsring an den rechten Zeigefinger gesteckt. In Ägypten trugen beide Partner und bei den Römern die Frau den Ehering auf dem vierten Finger der linken Hand. Der hat eine direkte Aderverbindung zum Herzen, dem Sitz der Liebesgefühle. Dies ist heute auch in Amerika und vielen westlichen Staaten so. In den deutschsprachigen Ländern, Norwegen und Bulgarien trägt man den Ehering am rechten Ringfinger.

 Vom Symbol zum exklusiven Schmuck

Heute steht der Schmuckcharakter verstärkt im Mittelpunkt bei der Wahl der Hochzeitsringe. Oftmals sind sie kunstvoll verziert und werden von Designern besonders kunstvoll gestaltet. Ob Gelbgold, Weißgolg, Platin oder Palladium: Beim Material kann sich jedes Brautpaar Trauringe nach seinem persönlichen Geschmack auswählen und mit hochwertigen Edelsteinen verzieren und aufwerten lassen.
So manch einer kauft auch seine Eheringe mittlerweile online, doch es geht nichts über das persönliche Sichten der Ringe das Anfassen und Ausprobieren, um sich den individuell passenden Trauring auszusuchen. Wer als Designer Trauringe anbietet, führt deshalb oft mehrere Filialen in Großstädten, wie beispielsweise Designer Diamonds mit Filialen in Augsburg und München.

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