Fast so schön wie das Hochzeitskleid: Brautjungfernkleider

Beim Gedanken an Brautjungfernkleider tauchen bei den meisten von uns sicher unwillkürlich die typischen Bilder aus amerikanischen Romanzen auf: Lachende junge Mädchen, die in einheitlichen rosa oder mintgrünen Kleidern die Braut umschwirren und umsorgen. Es ist ja auch ein hübsches Bild, wenn die Damen eine wie die andere gekleidet sind und sich zum Verwechseln ähnlich sehen. Doch nicht jeder Brauch ist so unverrückbar in Stein gemeißelt wie beispielsweise die Sache mit den gebrauchten, neuen, geborgten und blauen Accessoires, die Bräute im amerikanischen Kulturraum unbedingt bei der Hochzeit tragen müssen, um sich alles Glück der Welt zu sichern. In Sachen Brautjungfernkleider hat sich jedenfalls in den letzten Jahren einiges getan!

Die Farbe Weiß ist freigegeben fürs Brautjungfernkleid

Vor den Launen der Mode sind auch die Kleider der Brautjungfern nicht geschützt und so werden von modernen Modedesignern und Labels einige Regeln schlicht ignoriert oder neu definiert. Wie zum Beispiel der Brauch, dass eine Brautjungfer nie die gleiche Farbe trägt wie die Braut. Weiße Kleider waren somit für sie meist tabu, denn niemand sollte an diesem Tag schön und strahlend erscheinen wie die Braut, der ein unverwechselbares weißes Kleid gebührt. Das gleiche gilt für Schwarz, wie die Welt.de ausdrücklich betont – absolut tabu! Heute jedoch möchten viele Bräute Ton in Ton mit ihren Brautjungfern gekleidet sein und auch die Farbe Weiß ist für Brautjungfernkleider ebenso möglich wie beige Pastelltöne. Doch auch wenn die Brautjungfernkleider dann farblich kleine Ableger des Brautkleides sind, so wird natürlich immer noch darauf geachtet, dass der Schnitt, der Stoff oder zarter Spitzenbesatz das Brautkleid ganz besonders in den Vordergrund rücken.

Bunter Mix mit einer gemeinsamen Konstante

Ganz im Gegenteil zum „Möglichst ähnlich“ steht der derzeitige Trend für Brautjungfernkleider, der mit „Mix and Match“ oder „Dismatched“ beschrieben wird und zu dem sich in einem Beitrag auf dem Gutscheinsammler.de einige Hochzeitsexpertinnen äußern. Alles ist erlaubt, jede trägt, was sie möchte oder was ihre Figur gestattet. Damit trotzdem nach außen ersichtlich ist, dass es sich um eine bunte Vielfalt an Brautjungfernkleider handelt, gilt es, einen gemeinsamen Nenner einzuhalten. Das kann der gleiche Schnitt sein, während Farben, Stoffe und Accessoires variieren. Vielleicht einigt man sich auf eine einheitliche Länge oder vielleicht auf ein gemeinsames Muster des Brautjungfernkleides. Oder ist es doch eine besondere Farbe, die verbindet, während Material und Schnitt einen bunten Mix darstellen?