Fünf Tipps für das perfekte Hochzeitsessen

Was bleibt von einer Hochzeitsfeier am stärksten in Erinnerung, wovon wird auch noch Jahren noch geschwärmt? Das Brautkleid steht wohl ganz oben auf dieser Liste, der glückliche Eindruck, den das Brautpaar hinterlässt, die wunderschöne Location – und nicht zuletzt das Hochzeitsessen! Im Gesamtprogramm des Tages hat es einen sehr hohen Stellenwert und wer eine Hochzeit plant, sollte sich deshalb rechtzeitig um die Auswahl und Komposition des Hochzeitsessens kümmern.

Meist geht es dabei hauptsächlich um die grundsätzliche Frage „Buffet oder Menü“, doch auch andere Aspekte und Überlegungen sollten eine Rolle spielen bei der Auswahl des perfekten Hochzeitsessen. Wir haben einmal die wichtigsten Punkte für Sie zusammengestellt:

1. Das Passende wählen: Buffet, Menü, Live Cooking oder Food Trucks?

Ging es früher nur um die generelle Frage “Buffet” oder „Menü”, so haben Brautpaare heute viel mehr Möglichkeiten den Charakter ihres Hochzeitsessens zu bestimmen.
Ein Menü, das am Tisch serviert wird, vermittelt sicher den festlichsten Eindruck und hat den Vorteil, dass die Hochzeitsgesellschaft miteinander die Leckereien genießt. Es entsteht keine Unruhe, weil die Gäste während der Mahlzeit nicht hin- und herlaufen. Auf der anderen Seite ist das Servieren personalintensiver als das Bereitstellen der Speisen in Buffetform und es beschert den Gästen wenig individuelle Auswahl. Viele Brautpaare wählen eine Kombination und lassen feine Vorspeisen wie bei Mondovino vorgestellt und Hauptgang am Tisch servieren, während das Dessert in Buffetform präsentiert wird.
Als besonderer Akzent wird heute auch häufig Live Cooking geboten oder der Einsatz von Food Trucks vor dem Hochzeitslokal. Diese Alternativen hängen stärker noch als die Wahl von Buffet oder Menü von der Location ab und der Möglichkeit, Koch und Caterer frei zu wählen. Und passen muss diese Wahl natürlich vor allem zu den Vorlieben des Brautpaares und dem Gesamtkonzept der Hochzeit: Eine prächtige Prinzessinnenhochzeit mit großen Garderoben und festlichem Ambiente und Anstehen am Foodtruck – das passt nicht zusammen. Wenn zünftig in Tracht geheiratet wird, kann ein Hendlwagen aber einen besonderen Charme haben.

2. Der Zeitplan muss stimmen fürs Hochzeitsessen

Hungrige Hochzeitsgäste, die mit knurrendem Magen auf das Essen warten müssen, wollen Sie auf Ihrem Fest sicher ebenso wenig sehen wie volle Teller und Schüsseln, weil die Schlacht am Kuchenbuffet erst eine Stunde zurückliegt. Planen Sie also den Ablauf für diesen Tag sorgfältig und berücksichtigen Sie, ob Sie um das Hauptessen auch Häppchen zum Sektempfang, Kaffee und Kuchen, einen Mitternachtssnack usw. einbauen.
Auch während des Essens sollte ein gewisser zeitlicher Ablauf eingehalten werden. Sprechen Sie die Zeiten für beabsichtigte Hochzeitsreden unbedingt mit dem Caterer oder dem Restaurant ab, damit bei Onkel Pauls bekannten weitschweifenden Erzählungen der Fisch nicht zerfällt und das Rinderfilet nicht zäh wird. Schon in den Hochzeitseinladungen weisen Sie am besten darauf hin, dass geplante Reden oder andere Programmpunkte rechtzeitig rückgemeldet werden sollten.

3. Jeder sollte zu seinem (Genuss-)recht kommen

In Zeiten zahlreicher Nahrungsmittelallergien, zunehmender Beliebtheit von vegetarischem oder veganem Lebensstil und buntem Mix von Religionen und damit verbundenen Speisetabus ist „allen Recht gemacht“ oft gar nicht mehr so einfach. Mit der Hochzeitseinladung um entsprechende Rückmeldungen zu bitten und das Hochzeitsmenü darauf abzustimmen ist die eine Möglichkeit, das Buffet von vornherein mit einer breiten Auswahl auszustatten, die jedem etwas Passendes bietet eine andere. Und bitte vergessen Sie die Kinder nicht: Wenn auf Ihrer Hochzeit viele kleine Gäste anwesend sein werden, dann reichen sie doch ein spezielles Kindermenü. Wenn Sie dann noch darauf achten, dass es vor dem „normalen“ Essen serviert wird und nicht erst im Anschluss, können Sie für viel harmonischere Atmosphäre beim Essen sorgen….

4. Trust no one – Legen Sie Wert auf ein Probeessen

Egal ob Caterer, der Ihnen das Menü ins Gemeindehaus oder Festzelt liefert, ob Restaurantküche Ihrer traumhaften Hochzeitslocation oder ob edler Foodtruck, der in der Szene gerade angesagt ist – verlassen Sie sich nicht auf Hörensagen oder Internetbewertungen. Vereinbaren Sie mindestens einen Termin zum Probeessen und überprüfen Sie selbst, ob Ihnen Qualität der Speisen, Kochkünste und Kochstile zusagen. Ein professioneller und seriöser Anbieter wird sich dadurch nicht „auf den Schlips getreten“ fühlen.

5. Ein besonderes Hochzeitsessen auch bei magerem Budget

Auch mit geringen finanziellen Mitteln kann man ein perfektes Hochzeitsessen gestalten, an das die Hochzeitsgäste gerne zurückdenken. Setzen Sie bewusste kleine Highlights, während Sie an anderer Stelle dann schlichte, günstige Komponenten einplanen. Es müssen keine viererlei verschiedenen exklusiven Fleischsorten am Buffet sein, wo sich doch auch Beilagen ganz vielfältig und spektakulär variieren und präsentieren lassen. Und um noch einmal auf unseren Punkt 2 zurückzukommen: Wenn Sie stark rechnen müssen, dann bieten Sie ein umfangreiches Kuchenbuffet an (erfahrungsgemäß beteiligen sich Gäste gerne mit den tollsten Kuchen) und reichen am Abend noch eine besondere Gemüse- oder Gulaschsuppe. Das Hochzeitsmenü dazwischen braucht dann mengenmäßig nicht so ausladend zu sein und Sie können mit Ihrem Budget lieber nach dem Motto „klein, aber fein“ verfahren.

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